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Suche Impotenten Mann fürs Leben
Aber sie boten nicht viel, drei davon hatten wegen des Sommerlochs gar die „Impotenz“ zum Hauptthema gemacht. Und während ich die armen Männer noch bemitleidete und die ach so teilnahmsvoll verfassten Texte (von Autoren geschrieben) las, beobachtete ich eine kleine Ente, die ziemlich perfide von einigen Erpeln gejagt wurde. Sie war wahrscheinlich ziemlich hübsch, und es schien, als hätten sich die Mannsbilder abgesprochen, denn kaum hatte sie den einen durch einen wilden Rundflug abgeschüttelt, stieg der nächste auf. Schließlich war auch die kleine Ente müde und die Jungs fielen gemeinsam – denn Einigkeit macht stark – über sie her. Am liebsten hätte ich sie gleich abgeschossen, aber weil ich kein Luftgewehr besitze und gemeinhin auch jeden Regenwurm von der Straße auflese, begnügte ich mich damit, ihnen für die nächsten drei Stunden Impotenz an den Hals zu hexen. Und während ich das tat, fiel mir auf, dass ich im übertragenen Sinne auch schon oft genug die gejagte Ente war, wenn sie mich auch nicht gekriegt hatten. Und plötzlich war die Idee da, der Titel und ich ging an meinen Computer, um ein Expose´ zu schreiben, das ich am selben Tag auch noch an einen Verlag verschickte.
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