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Fünf-Sterne-Kerle inklusive
Im Winter treibe ich mich sooft es geht am Arlberg herum. Erstens liebe ich die Berge und das Skigebiet, zweitens ist es vom Bodensee aus nur ein Katzensprung, drittens mag ich die Leute dort und außerdem gefallen mir die Hotels mit ihrer heimeligen Atmosphäre. Den „Fünf-Sterne-Kerl“ habe ich zugegebenermaßen mit einer etwas spitzen Feder geschrieben, denn Katrin ist ja das Schwarzwälder Mädel, das sich unversehens in einem Fünf-Sterne-Hotel wiederfindet, weil sie im Preisausschreiben gewonnen hat. Als wir im Februar 2002 die Buchvorstellung dort oben im Zürser Hotel „Edelweiss“ hatten, kam eine Journalistin aus Wien, die mir gleich am ersten Abend eröffnete, dass es in einem Hotel nie und nimmer so zugehen könne, wie in meinem Buch beschrieben. Das glaube sie einfach nicht, das sei reine Phantasie. Sie erlebte zwei ziemlich wilde Tagen mit einigen Kollegen von Zeitung, Rundfunk und Fernsehen und fiel dann auch noch einem Freund von mir in die Finger, der unter anderen als Vorlage für das Buch diente – das konnte sie aber nicht wissen. Als sie abreiste meinte sie nur, dass alles noch viel, viel schlimmer sei als im Buch beschrieben – und, dass sie wiederkäme.
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